Fouls der Sportartikelindustrie

Public Eye, Näherin

Sponsoring

Jeder Sportler ob erfolgreich oder nicht, benötigt Sponsoren. Erstere möchten Ihren Lebensstandart erhöhen oder absichern, letztere möchten nur das ausüben, was ihnen Spass bereitet. Je erfolgreicher, desto lukrativer ist das Sponsoring für die Sportler/in. Das wird wohl jedem Klar sein. Leider ist es auch so, dass viele Global handelnde Firmen (Kleider und Sportartikelindustrie), sich nicht an Menschenrechte oder Umweltgesetze halten. In manchen Ländern wird dies auch nicht geandet sondern einfach gebilligt, da es ja Arbeitsplätze schafft. Da wäre die Politik gefordert. Dies könnte man, zumindest im kleinen, in der Schweiz mit der Konzernverantwortungsinitiative lösen.

Gerade aber öffentliche Personen wie Cristiano Ronaldo (CR7) oder Roger Federer (RF) , könnten diese Vorbildfunktion nutzen um die Welt etwas besser zu gestalten. Aber auch wenn dies jetzt hart klingt und viele sich vermutlich nun angegriffen fühlen. Ich glaube die Herren rf oder cr7 sehen leider auch nur die Bazen.

CR7 und Nike

Ich möchte mich speziell auf einen Artikel in der Public Eye berufen, den ich nicht vor all zu kurzer Zeit gelesen habe. => zum Artikel

Cristiano Ronaldo bekommt anscheinend 20 Millionen, damit er sich schön Macht und die Dollars einstreichen kann. Klar ist sein Erfolg nicht von ungefähr, allerdings kommt es (von mir aus gesehen) nicht darauf an ob jetzt 10, 20, 30 oder 40 Millionen Dollar sind. Wenn man bedenkt, das laut dem Public Eye Artikel, mehr als 10% des Gesamtumsatzes für Sponsoring Verträge ausgibt, könnte man meinen das nur schon ein kleiner Teil davon für die Produktion einsetzen könnte. Für ein Sportartikel, der gekauft wird, verdienen die Näherinnen 2.5 %, dies entspricht ungefähr der Hälfte dessen, was für Marketing ausgegeben wird.

Leider gibt es für den Artikel keine Quellenangaben, daher sind die Zahlen nicht bestätigt. Allerdings sieht man ja mit eigenen Augen, das etwas nicht stimmen kann.

Roger Federer und Uniqlo

rf soll in den nächsten 300 Millionen Dollar von Uniqlo erhalten. Laut einem Bericht von SRF warten ca. 2000 Näherinnen aus Indonesien seit Monaten auf den Lohn. Dies klingt etwas grotesk, da ja rf mit ein bisschen lächeln und gut aussehen 30 Millionen im Jahr erwirtschaftet. Dies ist in meinen Augen hochgradig unfair. Hier der Bericht von SRF:
=> Direktlink

Vorbildfunktion nutzen

rf und CR7 könnten Ihre Vorbildfunktion dazu nutzen die angesprochenen Mängel der Menschenrechte und/oder der Umweltgesetze zu verbessern, indem Sie öffentlich dazu Stellung nehmen. Da es im Sport oftmals heisst, achtet auf Fairplay und insbesondere im Fussball mittlerweile sogar Preise dafür vergeben werden (Fair-Play-Wertung), verwundert es mich, dass die Sportartikel nicht auch nach diesem Credo ausgesucht werden.

Wir du siehst, mein Sportsfreund, hinter der Fassade Sportartikelindustrie tut sich ein tiefer, dunkler Graben auf.

Die Frage dabei ist nun, wie könnte die Situation verbessert werden? Meiner Meinung nach, hat es, wie immer der Konsument, in seiner eigenen Hand. Es ginge aber einiges einfacher wenn Sympathien wie Roger Federer mit gutem Beispiel voran gingen, doch dies scheint mein Wunschdenken zu bleiben. Wenigstens bringen es Medien wie das SRF.

Ja zur Konzernverantwortungsinitiative

Nur weil bei uns ein Produkt billig ist, heisst es nicht, dass niemand den vollen Preis dafür bezahlt. Irgendjemand bezahlt immer. Genau darum geht es in der Konzernverantwortungsinitiative. im Argumentarium der Website für diese Initiative, konzern-initiative.ch, kann man folgendes nachlesen:

Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, durch Minen verschmutzte Flüsse: Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Initiative will solchen Geschäftspraktiken einen Riegel schieben.

Und genau da möchte die Initiative ansetzen. Unternehmen, die in der Schweiz ihren Sitz haben, sollen rechtlich dafür Gerade stehen müssen, wenn Verstösse gegen das Völkerrecht begangen werden:

Die Initiative verpflichtet alle Konzerne, die Menschenrechte und Umweltstandards bei ihren Geschäften zu achten. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Im Moment wird dieses Verhalten leider belohnt, da sich 1. niemand dafür interessiert und 2. die Wirtschaft darunter leide, wenn man den Konzernen zu viel Verantwortung abgeben würde. Klar, das stimmt schon, den bisher setzen die Firmen auf Sklaverei dieser Menschen und Ausbeutung der Natur. Eine Ausnutzung solchen Ausmasses kann nichts anderes sein als billig. Aber jemand bezahlt immer den Preis. Vielleicht nicht mit monetären Mittel, aber bezahlen muss jemand.

Zur Zeit wird die Initiative im Parlament besprochen und man arbeitet an einem Gegenvorschlag.

Natürlich werde ich nochmals berichten, sobald es etwas neues gibt.

Wer diese gute Sache unterstützen will, kann sich auf der Webseite informieren und auch Fahnen und Flyer bestellen. Spenden sind natürlich auch immer willkommen.

http://konzern-initiative.ch/fahne

http://konzern-initiative.ch

anonymer Google Account eröffnen

Wie erstelle ich einen anonymen Google Account um verschiedenste Dienste zu  nutzen?

Um zu verhindern, dass die Daten-Krake Google ein Profil über dich erstellt, gibt es vermutlich keine Möglichkeiten, allerdings kann man verhindern, dass alles in einem Profil ersichtlich ist. Beim Versuch ein Account bei Google anzulegen, wird gleich versucht die Mobile Nummer vom Benutzer zu erhaschen. Dabei gibt es verschiedenste Dienste im Netz, die eine öffentliche Handynummer anbieten. Man gebe das richtige Suchwort bei Google ein.

Mittlerweile suche ich jeweils auf duckduckgo.com. Darauf möchte ich noch nicht genau eingehen, denn es füllt wieder einen ganzen Post. Sie sind zumindest transparenter als Google.

Mein Suchvorschlag in englisch: temp mobilephone verification
Diverse Anbieter standen zur Verfügung, leider klappte es nicht.

Daher wird in diesem Beitrag auf die andere Möglichkeit eingegangen. Diese Art und Weise bietet sich an bei der Registration, und zwar kann bei Google auch die Authentifizierung per E-Mail Adresse durchgeführt werden.

Eröffnung des Accounts

Du kannst für die Authentifizierung per Mail eine Fake Mail-Adresse verwenden. z.B. auf https://www.trash-mail.com/  kannst du eine E-Mail Adresse (Wegwerf E-Mailadresse) generieren. Du erhält ein eigenes Postfach und musst dich nicht mal dafür registrieren. Die einzigen Informationen, die trash-mail.com nun weiss, sind IP Adresse, Browser und noch andere Konfigurationen. Du könntest auf Nummer Sicher gehen, wenn du den Tor Browser verwendest. (www.torproject.org)

Achtung: wer diese Wegwerf-Mailadresse kennt, der kann auch darauf zugreifen, ohne Passwort. Deshalb ist diese nur für solche Authentifizierungen geeignet. Für das weitere Vorgehen, bzw. Registrierung, der muss zuerst eine GMX Mailadresse eröffnen, denn diese verlangen keine Benutzerauthentifizierung. Es gibt auch andere Mailanbieter, bei dem dies der Fall ist. Die registrierung bei einem Provider ist dafür nötig, dass du im Notfall das Passwort zurücksetzen könntest. Wenn du findest, es sei nicht nötig, dann eröffnest du jedesmal ein neues Konto. Was auch nicht schlecht ist.

Wer eine Adresse organisiert hat, kann sich auf Google, ganz anonym registrieren.

 

 

 

 

 

Jedes Gerät ein anderes Konto verwenden

Meine Taktik ist es, auf jedem Gerät, das ein Google-Dienst verwendet, wird ein eigenes Google-Login mit verschiedenen Fake-Adressen verwendet. So kann dich Google zwar auf dem Mobilen Gerät erkennen, allerdings sieht die Krake nicht all deine Daten und müsste, viel mehr Zeit aufwenden, um alles zusammenzubringen und einem einzigen Benutzer zuzuweisen.

Schon einmal ein Teilerfolg.

Die Krönung für deinen persönlichen Datenschutz wäre gänzlich auf solche Dienste zu verzichten.

Es wird auf dieser Seite eine Kategorie geben, welche alternativen zu Google-Dienste bieten wird.

Bei Fragen und Anregungen => Die Kommentar-Funktion wurde noch nicht so oft verwendet.

 

 

 

 

politische Entscheide während der WM

Weltmeisterschaft hier, WM da, WM überall. Die Weltmeisterschaft in Russland zieht die gesamte Bevölkerung in Ihren Bann. Mich eingeschlossen. Ich versuche zwar etwas davon fern zu bleiben, aber auch nicht interessierte Menschen werden von diesem Fussballturnier verschont. Man kann es im Prinzip „Brot und Spiele“ nennen. Denn genau dafür ist es. Während der WM, bei der alle auf den Bildschirmen die Fussballstars Ronaldo und co anstarren und feiern, werden im EU Parlament still und fern der Massenmedien, Entscheidungen getroffen. Das gibt es immer wieder.
Link

Das ist nicht einfach eine zufällige Terminplanung, das solche Entscheidungen während solchen Grossanlässen getroffen werden. Denn wie man leider zu oft feststellt, sind es oft sehr kritische, hier Reformen der Lebensversicherung und eine kritische Einführung des (zu niedrigen) Mindestlohnes. Die Beispiele sind aus Deutschland.

So, nun zum eigentlichen Thema. Dem Art. 13 , der übrigens schön während der WM durchgewunken werden soll. Fernab vieler Augen und Ohren. Am 20. Juni, soll dies geschehen. Für mehr Infos schaut euch dieses Video an:

WALULIS hat hier ein schönes Filmchen zusammengeschnitten, welches sehr gut erklärt um was es geht.

Einfach gesagt geht es darum:
Die EU will mit dieser Gesetzgebung die Urheberrechte im Internet besser schützen. Memes mit meistens Lustigen aber oftmals auch kritischem Inhalt bestehen jeweils aus einer Scene aus Film oder sonstigen bekannten Fotos und darüber ein Text, der eine Aussage/Meinung beinhaltet. Das offizielle Problem am neuen Gesetz ergiebt sich erst durch die schiere Masse der Memes. Damit ist es nämlich fast unmöglich eine differenzierte Blockung der Uhrheberrechtlich problematischen Bilder und unproblematischen Bilder zu unterscheiden. Soll heissen, ein automatisches Filtersystem wird zum Einsatz kommen. Die meisten werden nun sagen: was ist das für ein Theater um diese Memes? Ich kann euch das beantworten: neben vielen lustigen Memes gibt es auch politisch kritischie Memes, die dann nicht mehr Viral gehen können, wenn ein solcher Filter existiert und dies ist für viele eine Zensur zu viel.

Was haltet ihr davon? schreibts in die Comments.

It would force any content posted on any platform to go through a 'Content Filter' to determine whether or not it violates any possible copyright on the planet. This filter can't tell the difference between remixes, memes and parodies from the original content.

https://9gag.com/gag/aBxXzgP

 

Bio in Plastik – Antwort

Am Montag habe ich diesen Beitrag geschrieben in dem ich bei der Migros bemängelte, dass zum Beispiel Peperoni konventionell angebaut offen verfügbar sind. Ich kann diese also in meinem Stoffbeutel oder sonst einem Gefäss einpacken. Die Bio Peperoni oder auch Paprika, je nach Region anders benannt, werden hingegen in Plastikfolie eingeschweisst. Hier ist die Antwort auf das Mail, welches geschrieben wurde:

Sehr geehrte ……………………………….

Herzlichen Dank für Ihre Mitteilung.

Wie Sie richtig vermuten, gibt es einen Grund, weshalb wir die Peperoni unterschiedlich anbieten. Wir sind vom Gesetz her dazu verpflichtet, Bio-Produkte jederzeit klar erkennbar von konventionell produzierter Ware zu trennen. Deshalb verkauft die Migros bewusst den grössten Teil des Bio-Sortiments in abgepackter Form. Dies aus dem einfachen Grund, dass Sie als Konsumentin die Gewissheit haben, dass wo Bio drauf steht, auch Bio drin ist.

Die Verpackung birgt aber noch weitere gewichtige Vorteile:

– Durch den optimalen Schutz des Produktes ermöglicht die Verpackung eine verlängerte Haltbarkeit, und hilft so mit, den vorzeitigen Verderb von Früchten und Gemüse zu verhindern. Als kleines Beispiel hierzu: Eine unverpackte Gurke ist nach einigen Tagen nicht mehr verkäuflich, 1.5 Gramm Verpackung halten sie aber für rund 2 Wochen frisch und ansehnlich. Wenn durch die Verpackung weniger vom Produkt verdirbt, ist der Umwelt damit mehr gedient.
– Die Verpackung bietet Platz für Informationen (z.B. Datierung, Herkunft, Lot-Nr. zur Rückverfolgbarkeit).

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Migros schon aus eigenem Interesse auf unnötige Verpackungen verzichtet, denn Verpackungen sind immer auch ein Kostenfaktor.

Wir hoffen, Sie können unsere Erklärungen nachvollziehen, und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Schenken Sie uns maximal 3 Minuten Ihrer Zeit und helfen Sie uns, unsere Servicequalität für Sie zu verbessern. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
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Freundliche Grüsse

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M-Infoline: 0800 84 0848
Haben Sie Fragen an die Migros? Die häufigsten Fragen und Antworten sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.migros.ch oder http://www.migros.ch/de/services/kundendienst-kontakt/faq.html

Also wenn man mich fragt, finde ich die Antwort zwar gut und es ist vermutlich wirklich so, dass es gesetzlich vorgeschrieben wird, dann ist das politisch gesehen ein Problem. Aber mich fragt ja niemand. Man muss es einfach sagen, ohne das man gefragt wird. Man versucht in der EU diese Kunsstoff/Plastik Ohrstäbchen zu verbieten aber lässt so etwas zu? Das ist Doppelmoral auf höchstem Niveau.

selbst Initiative ergreifen

Wenn die sowas ähnliches auffällt und es dich stört, dann melde es irgendwo, denn wenn niemand reklamiert, wird niemand davon erfahren und es wird nie etwas geändert. 

Bio in Plastik

Egal vom man hinschaut. In den Supermärkten gibt es Bio Produkte. Was ich oft nicht verstehe, ist dass diese Produkte in Plastikfolie oder Plastikbehälter (Kunststoffbehälter) verpackt sind. Es ist natürlich erst einmal super, dass man auf biologisch angebaute Produkte setzt und zur Verfügung stellt. Mein Problem allerdings: Oftmals sind die konventionell angebauten Produkte offen verfügbar. Sprich, sie sind erhältlich ohne Kunststoff. Ich kann Sie in ein Stoffsäckchen einpacken, wiegen und kaufen. Die Bio Produkte sind dann, warum auch immer, fertig abgepackt im Kunststoffbehältnis. Warum? Dies ist in meinen augen arg wiedersprüchlich. Möchte doch die interessierte, aufmerksame und fürsorgliche Konsumentin genau deswegen Bio Produkte kaufen, weil diese ohne Schadstoffe, ohne zusätzliche Additive auskommen und eben auch nachhaltig produziert werden?!

Ein Beispiel dafür: Ich habe der Migros (Detailhändler und Supermarktkette in der Schweiz) ein kurzes Mail verfasst. Auf die Antwort bin ich gespannt und werde diese hier ebenfalls veröffentlichen. Hier mein Mail:

 

Liebe Migros-Kundin, lieber Migros-Kunde
Ihre Mitteilung ist bei uns eingetroffen. Für Ihre Kontaktaufnahme danken wir Ihnen und freuen uns, Sie zu unseren geschätzten Kundinnen und Kunden zählen zu dürfen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten.

Bei allfälligen Rückfragen in Bezug auf Ihr Anliegen, bitten wir Sie, Ihre Referenznummer 20180605-1128 anzugeben. Besten Dank.

Ihr Anliegen wurde am 05.06.2018 18:03:54 entgegengenommen und lautet:

Guten Tag, Ich möchte mich erst einmal bedanken dass es mittlerweile viele Bio Produkte im Sortiment gibt. Auch das die Migros auf die Nachhaltigkeit Rücksicht nimmt (tun könnte man immer mehr) ist schon mal nicht schlecht. Allerdings finde ich gewisse Dinge etwas Wiedersprüchlich. Beispielsweise die Peperoni. Da gibt es jene die Offen sind, allerdings kein Bio. Dann gibt es diese aus biologischem Anbau, allerdings nur im 2er Pack und auch noch in Plastiksäcken verschweist. Ich hoffe dafür gibt es eine Begründung, denn Sinn macht dies in meinen Augen kaum. Die Migros möchte ja gerne auf diese Dinge achten. ich freue mich auf die Antwort respektive auf eine Sortimentänderung. freundliche Grüsse _____    _________

Freundliche Grüsse
Ihr M-Infoline Team

Wenn du ähnliche Dinge gesehen hast, schreib es im Kommentar oder melde es denjenigen, die dafür verantwortlich sind. Es kann durchaus sein, dass dieser Widerspruch lediglich übersehen wurde.

Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union

Mit der DSGVO, die seit dem 25.05.2018 in kraft getreten ist, soll der Bürger seine Datenhoheit also wieder selbst erhalten. Was hier Dirk Müller (Mr. Dax genannt) in unten stehendem Youtube Film erzählt, weiss man grundsätzlich. Er hängt aber noch eine Komponente hinzu. Leider ist das erwähnte Dokument, das in der Beschreibung des Videos verlinkt ist, nicht mehr auf der Website des World Economic Forum Davos vorhanden. Es erscheint lediglich eine Entschuldigung:
Apologies – this section of our website is currently unavailable

Für jene Personen, die diese Informationen neu sind: Klar ist dies schon lange. Er hat es nun einfach mit den Zusammenhängen verknüpft und laut ausgesprochen. Ein Chip für Tiere aller Art  gibt es ja bereits und auch Menschen haben sich zu Testzwecken einen RFID Chip unter die Haut gespritzt. Mehr Infos dazu hier. Beängstigend ist der Zugriff auf verschiedenen Räumliche Territorien mit Authenzifizierung über dieses Implantat:

Zitat aus Wikipedia:
In February 2006, CityWatcher, Inc. of Cincinnati, OH became the first company in the world to implant microchips into their employees as part of their building access control and security system.

Also genau das was Dirk Müller dazu sagt. Früher oder später ist es soweit und wir haben gar keine Möglichkeit am Leben Teilzunehmen, denn immer mehr werden bei verschiedenen Institutionen Daten angefragt.

Jetzt ist es zwar noch  überwiegend freiwillig. Dies wird sich vermutlich noch ändern:
Dann kriegt man nur noch einen Kredit, wenn man seine Daten offen legt.
Dann kriegt man nur noch eine Versicherung, wenn man seine Daten offen legt. Dann kann man nur noch die Grenzen übertreten, wenn man seine Daten offen

Entweder man hat die Hoheit über seine eigenen Daten, kann aber nichts mehr machen oder man legt diese offen und wird dann unbemerkt, vielleicht bemerkt man es aber auch, dass man beeinflusst wird. Wenn ich nun feststelle dass diese Entwicklung, meine Freiheiten ziemlich einschränkt, dann ist das meiner Meinung nach etwas untertrieben.

Bis dahin versucht so wenig Daten wie Möglich preis zugeben.

    Hier einige Tipps um der Datenkrake, egal welcher Art, etwas zu umgehen:

  • Verzichte auf Bonus-Programm von den Supermärkten, Tankstellen, etc.
  • Verzichte auf Kreditkarten, überhaupt bezahle so oft wie möglich in Bar.
  • Verzichte auf Apps der Krankenkassen
  • Du solltest auch nicht dein ganzes Leben vermessen. Soll heissen: Schrittzähler, Running Apps oder Food Apps und ähnliches deinstallieren.
  • Man muss nicht immer und überall erreichbar sein. Verzichte ab und zu auf das Mobiltelefon.

Wenn es noch mehr gibt: schreibt es in der Kommentarspallte.

Zensur in den Onlinemedien

Nicht vor allzu langer Zeit bin ich auf einen Vortrag von Daniel Kriesel an der 33C3 gestossen, der mir bestätigt, was ich schon länger denke. Meine Theorie dabei war, dass gewisse Beiträge auf den diversen Internetportalen (Bild.de, 20min.ch, blick.ch, etc.) gewisse „News“ kommentiert werden können und andere Beiträge nicht. Es fällt dabei auf, das eine gewisse Thematik entweder kommentierbar ist oder nicht. Es geht dabei meistens um Terrorismus, nichtverbündete der NATO, oder andere Feinde der USA. Man hat also über gewisse Themen den Mund zu halten. Wer lust hat, kann den ganzen Vortrag, der ca. 1 Stunde lang dauert selber anschauen und sich seine eigenen Gedanken machen.

Er hat seit ein paar Jahren, jeden Tag mehrmals eine Kopie von Spiegel.de heruntergeladen und ausgewertet. Big Data nennt sich das und er verwendet nur Meta Daten, die als einzelne Info nichts bringt, in Kombination allerdings mächtige Informationen generieren. Man kann es auch Vorratsdatenspeicherung nennen, was ja nun mittlerweile in vielen Ländern schonTatsache ist.  Aber schaut doch selbst:

Auf der Website von D. Kriesel (direktlink Spiegelmining) kann man Grafiken aus dem Vortrag ansehen und selbst noch genauer überprüfen. Die Fakten sind also alle da. Ausserdem wurde dieser Vortrag mit französischen und englischen Untertitel übersetzt, welche man ebenfalls auf der Seite findet.

Ausserdem regt es dazu an, seine eigenen Daten nicht einfach so gegen aussen zu tragen sondern sie mehr zu schützen.

Musik – Kaspar, Melchior, Balthasar

Eine Ode an Minimalsten: EldoradoFM, beziehungsweise Tommy Vercetti, Dezmond Dez und C. B. N. bringen guten Hip Hop raus ohne Floskeln die man vom Mainstream immer hört. Ihr Sprechgesang ist gesellschaftskritisch und inspieriert vermutlich die eine oder den anderen zu einem anderen Leben. Mich hat es schon lange gepackt von diesen Jungs, von denen auch Manillio oder Lo & Leduc abstammen. Die Songs all dieser genannten Künstler sind ebenfalls Goldwert und es lohnt sich, diese Musik zu hören. Hört selbst:

Das Album erschien vor 2 Wochen und war zeitweilig sogar in den Schweizer Hip-Hop Charts auf Platz 1.

Update vom 27.07.2018:

Wer noch mehr darüber lesen möchte kann dies im Lyrics Magazin tun. Es gibt es entweder am Kiosk als analoge Lektüre oder hier auf der Website (direkt zum Artikel)

R. Schawinski (Medienunternehmer) vs. D. Ganser (Friedensforscher)

Hier ein interessanter Zusammenschnitt aus verschiedenen Informationsquellen. Den Titel hätte ich nicht so gewählt, aber es ist trotzdem lohnenswert es sich anzuschauen. Es geht um Daniele Ganser,  dem Friedensforscher, dem ein ganzes Buch gewidmet wurde. Darüber wurde hier schon berichtet.

hier noch das Interview von dem einige Inahlte stammen.
Roger Schawinski und Jonas Projer.: